Ist das Leben in der Dominikanischen Republik teuer?

Dominikanische Republik

Wer gern in die Karibik reisen möchte, sollte sich unter https://www.godominicanrepublic.com/de über den Dominikanische Republik Tourismus informieren. Die Dominikanische Republik ist das zweitgrößte Land in der Karibik. Wer die Filmreihe Pirates of the Caribbean kennt, hat schon einmal einen Eindruck von diesem Teil der Welt. Das Leben in der Dominikanischen Republik ist nicht allzu teuer, deutlich günstiger als in Deutschland.

Städte und Landschaften

Nachdem im Jahr 1502 die meist hölzernen Gebäude Santo Domingos von einem Hurrican zerstört worden waren, fand der Wiederaufbau unter dem damaligen spanischen Gouverneur Nicolás Ovando am gegenüberliegenden Ufer des Rio Ozama statt, dort, wo sich der heutige Altstadtkern befindet. Damit war die älteste noch bestehende europäische Stadtgründung in Amerika vollzogen.

In der Kartographie und Literatur begegnet uns fortan der Name Santo Domingo de Guzmán, der nach dem Chronisten Gonzalo de Oviedo folgendermaßen entstand: „Weil sie nach dort kamen und sich am Sonntag (span.: Domingo), dem Tag des Herrn, niederließen. Sie gaben diesen Namen aber auch, weil der Vater der ersten Almirante (Columbus) und seines Bruders, des Grafen, Domenico hieß.“ Der erweiterte Name Santo Domingo de Guzmán ist mit Sicherheit auf den gleichnamigen Ordensgründer der Dominikaner zurückzuführen.

Geschichte

Bereits anno 1504 wurde Santo Domingo, die heutige Hauptstadt der domrep, zum Bistum erhoben und fünf Jahre später zur Hauptstadt des neu gegründeten Vizekönigreiches Neuspanien. Diego Colón, der Sohn des Entdeckers, wurde erster Vizekönig. Als politischer, wirtschaftlicher und geistiger Mittelpunkt erlebte Santo Domingo in den nächsten 30 Jahren einen Aufschwung ohnegleichen. Seine Anlage wurde zum Vorbild aller größeren Neugründungen im rasch expandierenden Kolonialreich. Kennzeichnend ist das gitterförmige Straßennetz, das die Spanier ihrerseits von den Römern übernommen hatten.

Die historische Bedeutung Santo Domingos muss vor allem in seiner Rolle als Brückenkopf für weitere Eroberungszüge bis tief hinein in den amerikanischen Doppelkontinent gesehen werden. Conquistadoren-Namen Ponce de León, Diego de Velazquez, Hernán Cortéz, Francisco Pizarro, um nur die wichtigen zu nennen, sind mit der Stadtgeschichte Santo Domingos aufs engste verbunden. Aber auch der Dominikanerpate Bartolomé de las Casas, der Verfechter der Indianerrechte, gehört in die Reihe der bekannten Persönlichkeiten dieser Stadt.

Infos zur dominikanischen Hauptstadt Santo Domingo

Dem schnellen Aufschwung folgte ein ebenso rascher Abstieg. Mit der Ernennung von Ciudad de Mexico zur neuen Hauptstadt des erweiterten Vizekönigreichs im Jahr 1535 büßte Santo Domingo seine zentrale Bedeutung ein. Die Kunde von spektakulären Goldreichtümern in den Ländern der Azteken und Inka bewegte immer mehr Eroberer.

Erst der Zuckerboom im 19. Jh. verhalf der nun selbstständigen Dominikanischen Republik zu raschem Aufstieg. Viele Gebäude, die im Geschmack der damaligen Zeit entstanden, fielen 1930 mit dem größten Teil der Innenstadt einem verheerenden Hurricane zum Opfer. Im gleichen Jahr begann die Ära der Trujillo-Diktaktur, und man interessierte sich weniger für den Wiederaufbau der Innenstadt als für die Planung neuer Regierungsviertel an der Peripherie im Westen von Santo Domingo.

Wie fast alle Großstädte der Dritten Welt begann Santo Domingo in der dominika republik stark zu expandieren. Zählte man 1950 weniger als eine viertel Million Einwohner, so wurde dreißig Jahre später bereits die Millionengrenze überschritten. Die ständig wachsenden sozialen Probleme werden in vielen Slumgebieten besonders im Norden der Stadt sichtbar. Durch groß angelegte Bauprogramme, in deren Rahmen kostensparende Zweckbauten errichtet wurden, versuchte man, der Wohnungsnot Herr zu werden. Trotz der großen wirtschaftlichen und sozialen Probleme stieg das Bewusstsein für den historischen Wert der Altstadt. 1967 wurde eine vom Esso-Konzern finanzierte Studie über die Restaurierung des Altstadtkerns erstellt, wenig später setzten die ersten Sanierungsmaßnahmen ein. Von nun an fand eine behutsame Wiederherstellung historischer Gebäude statt. Beispiele dafür sind Alcázar und die Casa del Cordón. Trotz beachtlicher Erfolge sind die Restaurierungs-Arbeiten noch lange nicht abgeschlossen. Hervorgehoben werden muss, dass die Altstadt nicht zu einem großen Freilichtmuseum geworden ist. Vielmehr herrscht in den Straßen nach wie vor reges Leben. Von den Geschäftsstraßen gelangt man aber unmittelbar in ruhige Gassen mit instandgesetzten Wohnhäusern und blumengeschmückten Patios.

Beschreibung des Straßenbilds

Historisches Stadtzentrum ist die Plaza Colón mit einem großen bronzenen Kolumbusdenkmal. An dieser Stelle kreuzen sich die beiden Hauptgeschäftsstraßen, die Calle El Conde und die Calle Arzobispo Merino. Die Südseite wird in ihrer ganzen Länge von dem gedrungenen Bau der Kathedrale Santa Maria la Menor eingenommen. Rein äußerlich macht sie durchaus nicht den Eindruck eines Bischofsdoms, ihr fehlt ein steil aufragendes Dach, der Turm der Westseite überragt nicht einmal den Kirchenbau.

Zahlreiche Hurricanes und Erdbeben zwangen nicht nur beim Bau der Kathedrale zu einer eher horizontalen Architektur; auch die übrigen Kirchenbauten ragen nur wenig über das Häusermeer der Altstadt hinaus.

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